Mühsamer Gang zu später Stunde
Ein Schritt….dann noch einer
Fahles Licht der Straßenlaternen
Regentropfen im Gesicht
Es könnten deinen Tränen sein
Es kümmert dich nicht
Die Gedanken schweifen
Mal hier, mal da, dann doch woanders hin
Flippernd lenken sie dich ab
Eine Träne hättest du jetzt gerne
Könntest du sie dir doch nur rauspressen
Der Himmel weint
Für dich mit?
Kannst du nicht einmal mehr das?
Ein Schritt nach dem anderen
Offene Schnürsenkel erinnern dich
Bleibt denn nichts zusammen?
Schwankend durch den Regen
Alles wirkt ziellos
Windböen, Tropfen, du
„Ordnung“ als rudimentäres Fremdwort abgeheftet
Die Hände in den Taschen zur Faust
Verkrampfter Rücken
Siehst nur noch verschleiert
Jeder Tropfen in deinem Gesicht ist dir eine Freude
Wehtun sollen sie dir
Einer nach dem anderen
Unsichtbare Narben
Eine mehr macht dir nichts aus
Süßer Schmerz bleib doch
Erinnere dich an…
Ja, an was?