Ich wünsche mir ein Tier, das spielt in meinem Garten
Zwischen vielen Blumen und auf dem Rasen
Ich wünsche mir einen Platz zum spielen
So wie früher, als wir auf der Schaukel saßen
Wo wir sangen, lachten und die Welt vergaßen
Ich wünsche mir einen Tisch, mit Stühlen aus Holz
Menschen sitzen auf ihnen
Kaputt von der Arbeit – alle sind stolz
Sie trinken, essen und lachen
Ihre Hände haben Spuren der Arbeit
Schwielen – Narben wie von Spaten
Doch die Menschen machen sich nichts daraus
Schade nur, heute sind es fremde Soldaten, denn wir mussten raus!
Verflucht will ich sein, wenn „Wünschen“ nicht geht
Vergangenheit ist Zukunft, doch ob ihr das versteht?
Was hilft alles Wünschen, was sind Träume wert?
Egal, wie wir es wollen
Die Welt läuft anders, Zeit läuft schnell, vieles läuft verkehrt
Aber was weiß ich schon, was kann ich schon sehen?
Ihr macht doch was ihr wollt, ihr seid erwachsen
Ich bin doch erst 10!
Tags: Gedichte