Die Sonne geht auf
Die ersten matten Strahlen erhellen den Tag
Der Hahn kräht
Die Bauern werden wach
Auch die Stadt fängt an zu leben
Der Bauer das Getreide aussäht
In der Stadt tobt der Krach
Die Erde fängt an zu beben
Arbeiter schleppen sich zum Schinder
Doch was für ein Glück
Nichts ist für immer
Die Blumen blühen
Die Bienen kreisen
Du liegst im Gras
Lauscht den Tönen – den leisen
Das Blau des Himmels
In deinen Augen wird es blass
Alles dämmert, es verschwimmt
Du liegst hier – leider nicht oft
Selten, dass du dir die Zeit nimmst
Du denkst an früher
Warst oft hier als Kind
Die Zeit ist vorbei
Jetzt liegen hier andere
Wie ähnlich sie dir doch sind
Du bist jetzt alt
Schade du bist nicht mehr wie diese Kinder
Nichts ist für immer
Im Park unter einem Baum
Zwei Verliebte
Sie umarmen und küssen sich
Träumen den selben süssen Traum
„Ich liebe dich!”
Zwei Menschen in einem grossen Raum
Allein auf der Erde
Hoffnung haben sie beide
Das ihre Liebe zueinander niemals ende
Worte werden leicht gesprochen
Süss und elegant, gehüllt in Seide
Sie haben sich einander versprochen
Für sie kann es nicht besser kommen
Es kommt nur noch schlimmer
Darum handelt besonnen
Nichts ist für immer!!!